Lernort Natur


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Schule Ostermünchen befasste sich mit Eulen

Weise, leise und jagdbegabt

11.05.10|

Ostermünchen - Die Wildland-Stiftung Bayern brachte die bayerischen Eulen kürzlich in die Hauptschule Ostermünchen.

Bernd

Bernd Schumacher erläuterte den Kindern vor den Schautafeln das Wesen der Eule. Foto stache

Bernd Schumacher von der Jagdgruppe Bad Aibling erläuterte den dritten und vierten Klassen die zehn in Bayern heimische Eulenarten. Dabei konnten die Jugendlichen auch die Schreie der Eulen verfolgen. Typisches Merkmal von Eulen sind dem Referent zufolge die großen Augen. Diese seien notwendig, um das nächtliche Restlicht für sich nutzen zu können. Schon im alten Ägypten wurden die Eulen als weise, klug und geheimnisvoll betrachtet. So sind sie in Kunst und Mythologie fest verankert. "Ihre Faszination für den Menschen", so Schumacher, "sind ihr durchdringender Blick, das puppenhafte Gesicht und ihr lautloser Flug." Neben dem Menschen selbst sind Marder, Fuchs und Greifvögel die natürlichen Feinde der Eulen. ws

 


Wissen über Waldtiere und ihre Mythologie vermittelt

Jäger trugen Eulen in die Schulen

08.05.10|

Bad Aibling - Der Vorsitzende der Jagdgruppe Bad Aibling, Bernd Schumacher, hat sich zur Aufgabe gemacht, Schulkindern Wissen und Kenntnisse über Tiere in unseren Wäldern zu vermitteln. Diesmal ging er mit Eulenpräparaten und Schautafeln in die St.-Georgs-Schule in Bad Aibling und die Volksschulen in Heufeld, Feldkirchen und Ostermünchen.

Mit Tierpräparaten und Schautafeln erfuhren die Schüler viel über

Mit Tierpräparaten und Schautafeln erfuhren die Schüler viel über Eulen. Foto Gilg

Schumacher sowie Jäger Werner Lechert erzählten den Dritt- und Viertklasslern Interessantes über die Eulen, zu denen auch der Uhu gehört. Von den 140 Arten, die es verteilt auf allen Kontinenten, außer der Antarktis, gibt, kennen die Jäger in Deutschland zehn Arten. Die Mythologie und die Geschichte der Eulen kamen nicht zu kurz - auch nicht, dass diese Tiere bereits von den alten Römern, Griechen und Ägyptern verehrt und vielfältig dargestellt wurden. Selbst auf griechischen Euromünzen sind sie zu sehen. Über sie gibt es zudem einige Hexengeschichten. Die Eulen werden von einigen Menschen als Unglücksboten und von anderen wiederum als Glücksboten verehrt. Nach Aussage der Jäger gehören von den zehn hier lebenden Eulenarten zwei Arten zu den Zugvögeln, die sich im Winter in afrikanischen Ländern aufhalten. Schumacher und Lechert wussten viel über die Gefahren der bedrohten und geschützten Eulen zu berichten, von ihrer Nachaktivität und der Beutejagd. Die Jäger mussten viele Fragen der Schüler beantworten. Abschließend konnten sie verschiedene Stimmen von Eulen und Uhu hören. og



06.11.2009

Kinder sagen Fuchs und Hase "Guten Morgen"

Jede Woche wandern die Kinder der Kindergruppe Lindenbaum aus Noderwiechs in den nahe gelegenen Wald.

© OVB

Zuletzt erlebten die Kinder einen ganz besonderen Waldtag. Ein Jäger erwartete die Kinder am Waldrand zu einem herbstlichen Erkundungsgang durch Wald und Flur. Im Mittelpunkt des Interesses stand ein altbekannter Waldbewohner, der Fuchs. Kindgerecht und lehrreich erzählte Jäger Winfried Hamann von den Gewohnheiten und Besonderheiten dieses Allesfressers. Auch einen großen Fuchsbau gab es zu entdecken, den der Fuchs mit dem Dachs teilt. Doch weil sich Meister Reinecke nirgends blicken ließ, hatte der Jäger einen präparierten Fuchs zum Anschauen und Streicheln für die Kinder dabei. Wer viel fragt, kriegt viel Hunger und den konnten die Kinder bei einer Brotzeit auf der Waldwiese stillen.





Teufelsgeiger und Designer


Bad Aibling (og) - Spannende Erlebnisse hatten Kinder im Rahmen des städtischen Ferienprogramms diesmal in Wald und Flur, bei Tanz und Musik sowie beim Werkeln mit Holz.Während des Revierganges mit Jäger Siegfried Briechle von der Jagdgruppe Bad Aibling erfuhren zehn Ferienkinder einiges über die Jagd und den Wald. Manche Kinder hatten das Glück, dass sie am Anfang des Revierganges noch ein Reh quer durch die Wiese zum Wald ziehen sahen. Den anderen konnte der Jäger Fährten der dort vorkommenden Tiere, die Eingangsröhren eines Fuchsbaues, eine Spechtschmiede und vom Borkenkäfer befallene Bäume zeigen. Briechle erzählte auch vom Fuchsbandwurm, die im Winter notwendige Fütterung des Rehwildes und den im Waschbrunner Revier einst vorgenommenen Torfabbau für den Hausbrand. Zum Schluss an der Jagdhütte testete er die Kinder, ob sie an Zweigen erkennen können, um welchen Baum es sich handelt.

Die Teilnahme an den Breakdanceveranstaltungen im Jugendtreff «Kick» war groß. Selbst die kleinsten Ferienkinder machten mit, um unter Anleitung die ersten Schritte des fast akrobatischen Tanzes lernten.

Das Musikforum Pianoforte machte zum ersten Mal beim Ferienprogramm. Die Kinder bekamen unterschiedliche Instrumente, angefangen von der Gitarre bis hin zur Teufelsgeige in die Hand, um damit zu spielen. Wenn die Töne auch nicht immer exakt waren, so verlief die Veranstaltung harmonisch. Den Kindern wurde Wissen über die Musik und Instrumente vermittelt.

Mit Eifer sägte Magdalena an ihrem Schmuckstück aus Holz. Schreinermeister Christian Schwarzer hatte neun Kinder in seine Werkstatt eingeladen, um unter seiner Anleitung Schmuck aus Holz zu fertigen.



















Neue Unterkunft für Fledermäuse

Högling (og) - Zum zweiten Mal wurde im Bereich der Jagdgruppe Bad Aibling ein «Fledermaushotel» eingerichtet. Die erste Fledermausunterkunft, ein ehemaliges Trafohäuschen, steht an der Kreuzstraße in der Gemeinde Bad Feilnbach.
Sie wurde von den Tieren auch angenommen. Bruckmühls Bürgermeister Franz Heinritzi bot dem Vorsitzenden der Jagdgruppe Hermann Kreil jetzt den Schlauchturm in Högling als Unterschlupfmöglichkeit für Fledermäuse an.Kreil nahm sich umgehend der Umgestaltung an. Mit einem Kostenaufwand von 4000 Euro wurde der Schlauchturm mit ungehobelten Lärchenbrettern im oberen Teil verkleidet. Als Zuschuss können von der Regierung 75 Prozent erwartet werden. Der Rest kam mit Spenden zusammen.

Jüngst fanden sich nun Kinder und auch Eltern des Weihenlindener Kindergartens «Sonnenschein» vor Ort ein, um das neue Fledermaushotel zu besichtigen. Informationen über das projekt erhielten sie von der Diplom-Biologin Patricia Weiter von der Wildland GmbH. Sie unterrichtete über die geplante Maßnahme und erzählte Wissenswertes über den Nutzen der Fledermaus, von denen es allein in Miteleuropa 25 Arten gäbe.
Die Biologin informierte auch über die Ernährungsgewohnheiten der Tiere, welche Feinde sie hätten und betonte, wie schützenswert und nützlich sie seien. Zudem wurde eine Fledermauswanderung bei Anbruch der Dunkelheit durchgeführt.
In einer weiteren Aktion fertigten die Väter der Kindergartenkinder zwölf Feldermauskästen, die ebenfalls am neuen «Feldermaushotel» angebracht wurden. Drei davon befestigten jüngst Walter Führmann vom gemeindlichen Bauamt mit Hilfe von Kreil und Bürgermeister Heinritzi. Die Kindergartenkinder erfreuten zudem mit einem Lied.