
18.07.11
Erstmalig präsentierte sich die Jagdgruppe Bad Aibling mit einem großen Programm der Öffentlichkeit. Der Familientag rund um die Themen Jagd und Natur wurde bestens angenommen. Bei den Vorführungen und Aktionen bildeten sich Schlangen.
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Die Jagdhornbläser erfreuten die Gäste mit ihren musikalischen Jagdsignalen. Fotos Gilg
Bad Aibling - Ein Außerordentliches Glück hatte die Jagdgruppe Bad Aibling mit dem Wetter bei ihrem "Familientag Jagd und Natur". Im Gegensatz zu den vorangegangen Tagen schien dauerhaft die Sonne. Gut gewählt war auch das Gasthaus "Filzenklas" wo den Besuchern sonnige und schattige große Plätze und ein reichliches Angebot an schmackhaften Speisen und durststillenden Getränken geboten wurden.
Weit hörbar eröffneten die Bläser der Jagdhornbläser den Familientag, zu dem der Vorsitzende der Jagdgruppe Bad Aibling Bernd Schumacher die zahlreich gekommenen Besucher empfing. Unter den Gästen waren besonders viele Kinder.
Großes Interesse fand die Vorführung der Falknerei Schreyer, die vier unterschiedliche Falken mitgebracht hatte. Wolfgang Schreyer erzählte einiges über die langjährige Geschichte der Beizjagd, die Pflege der Greifvögel und ihre Verwendung als Jäger. Einen besonderen Spaß bereitete es einigen mutigen Buben und Mädchen, auf deren Händen sich ein Habicht niederließ, um Futter zu bekommen. Besonders beeindruckend war der Adler, den die Falkner mitbrachten.
Trotz der großen Schar von Zuschauer, ließen sich außerdem eine Reihe von Jagdhunden nicht irritieren und zeigten, wie gut sie erzogen sind, wie schnell sie die Fähre nach einem erlegten Wild aufnehmen und selbst Dackel bestens gehorchen, obwohl behauptet wird, dass ein Dackel nur das mache, was er will.
Neben den Spielmöchlichkeiten, die der Filzenklas-Wirt bietet, bauten die Jäger eine Grillstation auf, auf der Kinder selbst Wildbratwürstel grillen konnten. Wenige Meter daneben stand ein überdachtes Zelt, in dem Buben und Mädchen mit Hilfe ihrer Eltern unterschiedliche Vogelhäuschen bauten oder mit verschiedenem Materialien für Wildbienen und Insekten Unterschlupfmöglichkeiten bohrten und bastelten. Die Werke konnten die Kinder abschließend mit nach Hause nehmen.
Interessant war auch der Waldlehrpfad, eine Reihe von Schautafeln über die heimische Tierwelt und die Vorführung des Sternekochs, der einige Tipps für die Zubereitung von Wildbret gab.
Wer sich über die Ausbildung zu einem Jäger oder jagdliches Brauchtum interessierte, der erhielt bei Schumacher oder anderen Jägern Antworten. og
04.05.1011
Pirsch"
nach Jungjägern

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Der Vorsitzende der Jagdgruppe Bad
Aibling, Bernd Schumacher (rechts) mit den geehrten Mitgliedern. Foto Gilg
Bad Aibling - Mit dem Signal
"Begrüßung" eröffneten die Jagdhornbläser die Versammlung im Saal des
Gasthauses Kriechbaumer in Mietraching. Mit einem letzten Halali wurde der im
vergangenen Jahr verstorbenen Jäger Josef Stein, Hans Stahuber und des
langjährigen Hornmeisters Herbert Brenner gedacht.
In seinem Jahresbericht erinnerte der
Vorsitzende Bernd Schumacher an die mit einigen aktiven Mitgliedern
durchgeführte Eulenausstellung der Wildlandstiftung an vier Schulen im
Altlandkreis, die Organisation des Verkehrssicherheitsseminars in Westerndorf
St. Peter und die Einweihung des "Fledermaushotels" in der
Kreuzstraße Gemeinde Bad Feilnbach.
Ein erfreuliches Echo fand wieder die
Hubertusfeier in der Kirche von Weihenlinden und im Gasthaus Bartl. Ein
Höhepunkt im Vereinsjahr war die Pflichthegeschau in Ellmosen. Unter den
Veranstaltungen, die der BJV durchführte und besuchte, waren die Anhörung des
Bayerischen Staatsministers für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und die
Regierungsbezirksversammlung Helmut Brunner besonders wichtig.
Auf dem Programm des Vereinsvorsitzenden
stand auch die Teilnahme an Seminaren, bei denen es um das Jagdrecht und das
Niederwild ging. Mit der Unteren Jagdbehörde beim Landratsamt Rosenheim wurden
der Abschussplan und das Komoranproblem am Chiemsee besprochen. Mit dabei war
Schumacher auch bei Veranstaltungen der Waldbauern, Fischer, Almbauern, bei
Waldbegehungen und Veranstaltungen benachbarter Jagdgruppen.
Kassier Winfried Hamann konnte von einem
Kassenüberschuss von etwas mehr als 2000 Euro und einem zufriedenstellenden
Gesamtvermögen berichten. Sorgen bereitet ihm lediglich, dass das
Durchschnittsalter der 257 Mitglieder bei 62 Jahren liegt. Die Zahl der jungen
Jäger sei ausgesprochen gering. Werbemaßnamen hält Hamann für dringend
notwendig.
Einen interessanten Vortrag hielt die
Justitiarin im BJV, Barbara Frank, über das Waffenrecht, das seit dem 1. April
2003 in Kraft ist. Sie ging besonders auf den Teil ein, der die Jäger betrifft.
Sie sprach von dem waffenrechtlichen Bedürfnis der Jäger bei der Jagdausübung,
die nur möglich sei, wenn der Jäger im Besitz eines gültigen Jagdscheines und
einer Waffenbesitzkarte sei. Ausführlich sprach Barbara Frank die persönliche
Eignung und waffenrechtliche Zuverlässigkeit von Waffenbesitzern an, die auch
schnell durch Straftaten verloren gehen können, die mit der Jagd nichts zu tun
hatten. Sie ging außerdem auf den Waffentransport bei Revierfahrten und anderen
Transporten, etwa zum Waffenhändler, und die Sorgfalt bei der Aufbewahrung von
Kurz- und Langwaffen sowie der dazu gehörenden Munition ein.
Die Jäger Balthasar Biechl, Johann Huber
und Martin Kaffl wurden für ihre 25-jährige Vereinstreue von Vorstand
Schumacher geehrt. Urkunden für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Irmengard
Hohenthal und Bergen und Fritz Wimmer. Ein halbes Jahrhundert gehören Josef
Schauder und Johannes Dietrich der Aiblinger Jagdgruppe an. og
Abschussplan zu 100
Prozent erfüllt
Elfmal
Gold, 27-mal Silber und 48-mal Bronze wurde bei der Hegeschau an die Trophäen
der Jagdgruppe Bad Aibling vergeben. Außergewöhnlich in der Saison: ein Hirsch
wurde erlegt, der sich vermutlich aus den nahen Bergen in das Gebiet der
Aiblinger Jagdgruppe verlaufen hatte.

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Zahlreiche
Trophäen wurden zur Schau gestellt. Fotos gilg
Bad
Aibling - Wie es bei der Jagdgruppe Bad Aibling üblich ist, eröffneten die
Jagdhornbläser die Hegeschau der Jagdgruppe Bad Aibling. Vorstand Bernd
Schumacher ging eingangs kurz auf die Wildfütterung im Winter ein, die von
einigen Kritikern nicht für notwendig gehalten wird.
Als
"schön" bezeichnete Landrat Josef Neiderhell in seinem Grußwort die
zur Schau gestellten Trophäen. "Dies ist eine Bestandsaufnahme, was die
Jäger tun", so Neiderhell, der auch die Problematik mit Bibern ansprach.
So nannte er Möglichkeiten, wie die Biber, von denen es im Aiblinger Gebiet 550
geben soll, reduziert werden könnten. Dazu wäre aber eine Genehmigung zur
Bejagung notwendig. "Ebenfalls liegt mir der Wolf am Herzen", so der
Landrat. Nach seinem Dafürhalten sollte man ihm das Leben hier möglichst schwer
machen, damit er vielleicht fern bleibt.
Im
Namen der Stadt Bad Aibling hieß Bürgermeister Felix Schwaller die Jäger
willkommen. Er sprach von einem guten Verhältnis zwischen den Jägern und der
Stadt, die, Maxlrain ausgenommen, der größte Grundbesitzer ist. Ein Problem mit
dem Biber gibt es im Stadtgebiet nach seinen Worten nicht.
Einen
interessanten Vortrag hielt Diplom-Biologe Thomas Schreder mit dem Titel
"Ansätze im Waldbau". Der Referent bezeichnete die Jäger als Anwälte
des Wildes und Partner der Jagdgenossen, sprach von der Bevölkerungsdichte (230
Bewohner auf Quadratkilometer bei 82 Millionen Gesamtbevölkerung) und den
Herausforderungen durch den Strukturwandel.
Schreder
ging kurz auf die Schwarzwildregulation, die Einbrüche bei den Feldhasen, die
Alternativen zum Maisanbau und den Lebensraum von Nieder- und Rotwild ein.
Gesprochen wurde auch von dem Projekt "Mensch-Wild-Kulturlandschaft",
der notwendigen Kontaktpflege zu den Jagdgenossen, dem Waldzuwuchs und der
Verhinderung von Wildschäden. Abschließend sprach Schreder von der
Notwendigkeit den Wald als naturnahe Lebensgemeinschaft zu stützen und dass zu
Wald und Feld auch Wild gehört.
Von
einer erfreulichen Entwicklung der Holzpreise sprach Dr. Georg Kasberger von
Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim. Er sprach von der
Erhaltung von Grünflächen, dem notwendigen Anbau der Tanne, der Sorge um zu
wenig Nadelholz und dem Borkenkäferproblem.
Kasberger
informierte über die Erstellung von digitalen Karten. Informativ sei für die
Bevölkerung die Holzzuwachsuhr, die an Landrat Neiderhell anlässlich des
"Internationalen Jahres der Wälder" übergeben wurde. Danach wächst im
Landkreis jede Minute ein Kubikmeter Holz (wir berichteten).
Erfreulich
war der Bericht von Andreas Oeckl von der Unteren Jagdbehörde des Landratsamtes
Rosenheim. Demnach wurde der Abschuss von Rehwild auf das jährliche Drittel in
allen Hegegemeinschaften erfüllt (103,0 Prozent in der Kreisgruppe). Das sind
insgesamt 508 Böcke, 392 Geißen und 397 Kitze, dazu 290 Fallwilde. Bei dem
nicht abschusspflichtigen Wild wurden außergewöhnlich viele Rabenkrähen (853)
und Füchse (541) erlegt.
Dass
die Landwirte große Probleme mit dem Biber haben, beklagte der BBV-Kreisobmann
Josef Bodmeier. Erfolgreich sei bisher die Abhaltung des Schwarzwildes hier zu
Lande gewesen. Ein Schulterschluss mit dem Bayerischen Jagdverband ist
notwendig, da es um das Eigentum der Bauern gehe. "Wir müssen hier Flagge
zeigen", so Bodmeier, der den Jägern und Jägerinnen mit einem
Weidmannsheil ein gutes Jagdjahr wünschte.
Für
ihre Verdienste in der wildgerechten Hege konnte Bernd Schumacher an Christian
Hilz und Michael Holzmeier, der durch seine Ehefrau Heidi vertreten war, die
Wildhegenadel des Bayerischen Jagdverbandes samt Urkunde verleihen.
Mit
Blumen wurde auch Hildegard Urian gedankt. Sie hat nun die alleinige Leitung
der Jagdhornbläser, da der bisherige Leiter Herbert Brenner verstorben ist.
10.11.2010
Den Schutz des heiligen Hubertus in der
Wallfahrtskirche von Weihenlinden zu erbitten ist eine liebgewordene Tradition
der Jäger der Jagdgruppe Bad Aibling. Die Kirchenbänke waren in dem mit Fichten
geschmückten Gotteshaus bis auf den letzten Platz belegt.

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Martin Obermaier erhielt als jüngster
Jäger der Aiblinger Gruppe eine Urkunde.
Bad Aibling /Weihenlinden - Eine
besondere Note gaben die Aiblinger Jagdhornbläxer dem Hubertusgottesdienst in
der Wallfahrtskirche. Sie begrüßten am Kircheneingang die zahlreichen
Kirchenbesucher und Pfarrer James Chakkiat mit den Ministranten beim Einzug mit
Signalen. Den Gottesdienst gestalteten sie mit den Sängern der Lyra Lohholz
musikalisch. Beeindruckend der Andachtsjodler während der Kommunionbereitung.
"Auf, auf in Gottes Nam'" sang
der Männerchor Lyra Lohholz vor der Begrüßung durch den Pfarrherrn, der in
seiner Predigt auf den notwendigen Schutz der Natur einging. Er sprach kurz die
Legende des heiligen Hubertus an, den die Jäger als ihren Schutzpatron
verehren.
Bei den Fürbitten wurde unter anderem
darum gebeten, dass Mitgeschöpfe nicht zum leblosen Objekt degradiert werden,
die Jagd kein sinnloses Treiben, wird das Miteinander von Mensch und Tier als
Schöpfungsgemeinschaft nicht gleichgültig wird und die Aufgaben als Jäger und
Heger verantwortungsvoll ausgeübt werden.
Wie es die Tradition will, schloss sich
der kirchlichen Feier ein gemütliches unterhaltsames Beisammensein beim
Bartl-Wirt in Högling an. Vorstand Bernd Schumacher konnte einige Vertreter aus
den benachbarten Jägervereinen, der Marktgemeinde Bruckmühl und Stadt Bad
Aibling besonders begrüßen. Während des Abends gab der Vereinsvorsitzende auch
Tipps, wie die Jäger unsachlichen Konfrontationen begegnen sollen, die von
Menschen kommen, die wenig oder nichts über die Arbeit der Jäger wissen.
Geehrt wurde der 18-jährige Martin
Obermaier, der die Jägerprüfung mit Bravour bestanden hat. Zwei neue Mitglieder
wurden vorgestellt. Auch erinnerte Schumacher an das plötzliche Ableben des
langjährigen Jägers und Hornmeisters Herbert Brenner.
Zur Freude und Unterhaltung der Gäste
trat die Jugend des Trachtenvereins D'Mangfalltaler Heufeld mit einem Tanz und
Plattler auf. Ein Genuss war es, den Sängern der Lyra Lohholz zuzuhören, die
almerische Lieder, Lieder von der Jagd und zum Schluss wie immer gewünscht das
Lied "Rosemarie" vortrugen. og
Gedenkfeier am Fischerkreuz
07.11.2010
Bad Aibling - Weithin hörbar waren in der
sternenklaren Nacht die Signale der Jagdhornbläser der Jagdgruppe Bad Aibling,
die zur traditionellen Gedenkfeier der Jäger des Jagdbogens Mietraching 2 am
Hubertustag am Fischerkreuz in Waschbrunn einluden.

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Die Jäger und Jägerinnen baten am Kreuz
um den Schutz des heiligen Hubertus. Foto Gilg
Hermann Kreil richtete an die Teilnehmer
Willkommensgrüße. Er ging kurz auf die Legende des heiligen Hubertus ein, den
die Jäger bei dieser Feier um Schutz baten. Besonders gedacht wurde dem
Jagdpächter und Hornmeister der Jagdbläser Herbert Brenner, der vor wenigen Tagen
bei der Ausübung der Jagd unerwartet verstorben ist.
Kreil sprach die Fürbitten und Siegfried
Raß als Vorbeter das Glaubensbekenntnis, allgemeine Fürbitten und letztlich das
Vaterunser sowie das "Gegrüßet seist du, Maria". Die beeindruckende
Feier endete mit zwei Signalen der Jagdhornbläser. og
Schautafeln der "Wildland-Stiftung Bayern" informieren über die Säugetiere
15.09.10|
Bad Aibling/Bad Feilnbach - Die Jagdgruppe Bad Aibling hatte im Jahr 2001 den Trafoturm an der Kreuzstraße (Bad Feilnbach) in ein "Fledermaushotel" umgebaut. Der damalige Vereinsvorstand Hermann Kreil hatte von Eon dazu die Genehmigung erhalten. Geraume Zeit zuvor hatten die Mitglieder der Aiblinger Jagdgruppe in Högling einen nicht mehr benötigten Schlauchturm der Feuerwehr mit speziellen Kästen für Fledermäuse versehen.
Feierlicher Anlass: Jäger Bernd Schumacher (links) mit einigen Jägern und Dr. Wolfgang Schiefer (Vierter von rechts) vor dem renovierten "Fledermaushotel". Foto Gilg
Der Zahn der Zeit ging an dem "Fledermaus-Hotel" in Kreuzstraße nach Feststellung des derzeitigen Vorstandes der Aiblinger Jäger, Bernd Schumacher, nicht spurlos vorüber. Mit Jägern, die nicht nur mit dem Gewehr, sondern auch mit Säge, Hobel und Hammer umgehen können, wurde das Trafohäuschen unter Anleitung von Biologen der "Wildland-Stiftung Bayern" so hergerichtet, dass sich dort Fledermäuse halten können und wohl fühlen.
Auf einer kleinen, von der Wildland-Stiftung aufgestellten Schautafel auf dem gegenüberliegenden Grundstück des Hotels Maximilian erfahren Interessenten einiges über die kleinen nachtaktiven Säugetiere.
Die Fertigstellung der Renovierungsarbeiten war Anlass, dass Schumacher Vorstandsmitglieder und an den Arbeiten beteiligte Mitglieder mit Dr. Wolfgang Schiefer vom Verein "Wildland-Stiftung Bayern" und Mitglied der Jägervereinigung Rosenheim zum Treffen einlud.
Schumacher dankte bei dieser Gelegenheit allen Helfern, die sich um die Erhaltung des "Fledermaushotels" annahmen und der Besitzerin des Hotels Maximilian für ihr Entgegenkommen. Schumacher erfuhr von der Biologin Patricia Weindl, dass sie drei Arten von Fledermäusen in dem Gebäude feststellen konnte und sie weiterhin dort Forschungsarbeiten betreiben will.
Dr.
Schiefer lobte die Arbeiten, sprach von der Notwendigkeit Naturschutz zu
betreiben und der Verpflichtung der Jäger dem Wild und den Menschen gegenüber.
Mit einem Blick auf den Schatzmeister der Jagdgruppe Bad Aibling, Winfried
Hamann, bat er, dass die wissenschaftliche Untersuchung von den Jägern auch
finanziell unterstützt wird. og
Jäger: Lebensraum der Tiere erhalten
05.05.10|
Dass die Jäger
sich bemühen, auch den Belangen der Waldbesitzer und Landwirte gerecht zu
werden, wurde bei der Jahresversammlung der Jagdgruppe Bad Aibling im Gasthaus
Kriechbaumer (Mietraching) deutlich. Mit Interesse verfolgten die Teilnehmer
zudem den Vortrag "Jagd und Landwirtschaft" von
Landwirtschaftsdirektor a.D. Dr. Eckard Zeltner.
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Für
ihre Vereinstreue wurden sie alle geehrt. Foto Gilg
Bad Aibling - Bei
seinem Jahresbericht ging Vorsitzender Bernd Schumacher auf den erfolgreich
durchgeführten Hundeabrichtkurs ein. Seinen Mitgliedern riet er, das neu
gekaufte Radiumzählgerät, das bei Dr. Burkhard stehe, zur eigenen Kontrolle des
Rehfleisches zu nützen.
Interessante Begegnungen
hatten die Jäger mit Schulkindern. Ihnen wurde mit Schautafeln und
Tierpräparaten einiges über die Natur im Wald vermittelt, was Schumacher auch
fortsetzen will. Für heuer ist eine Eulenausstellung geplant.
Viel Zeit wendete
Schumacher für den Besuch von Hegeschauen bei anderen Jagdgruppen auf, für
Vorstandssitzungen, Hegeringversammlungen, der Jägermesse auf dem Kehlsteinhaus
und verschiedenen Seminaren. Er ließ sich zudem als Schießaufsichtsleiter
ausbilden. Bedauert wurde, dass das Interesse der Jäger für
Schießveranstaltungen nicht groß sei.
Wie beim kürzlichen
Jägertag war auch bei anderer Veranstaltung die Selbstständigkeit des
Bayerischen Jagdverbandes Thema Nummer eins. Ein Höhepunkt im Jagdjahr war die
Hubertusfeier in Weihenlinden/Högling. Der Jägertag in Erding mit
Landwirtschaftsminister Helmut Brunner war laut Schumacher nicht erbaulich: Das
Thema "Wald und Wild" müsste mit dem Minister noch ausdiskutiert
werden.
Schatzmeister
Winfried Hamann konnte über ein zufriedenstellendes Gesamtvermögen berichten.
Revisor Franz Gasteiger, der mit Willi Geiger die Kasse prüfte, lobte die
Kassenführung.
Mit vielen
Statistiken und Schautafeln referierte Dr. Eckhard Zeltner über die Jagd und
die Landwirtschaft. Er ging dabei auf die unterschiedliche Nutzung der Flächen
ein und stellte fest, dass die Äsungsbereiche zurück gingen, das Schwarzwild an
einigen Orten beängstigend zunehme und große Schäden verursache. Die
Äsungsflächen würden auch weniger, weil einige Betriebe expandierten und die
Anbauflächen (Monokultur) sich änderten. Zeltner riet zu Gesprächen zwischen
Jägern und Landwirten, um den Lebensraum der Tiere zu erhalten.
Für 25-jährige
Vereinstreue wurden abschließend Mitglieder geehrt: Rüdiger Czajor, Franz
Gasteiger, Max Huber, Bernhard Kneifel, Dr. Erich Prinz von Lobkowicz, Günther
Mark, Willi Murnauer, Emmeran Ostermeier, Rudolf Throl, Nikolai Tomschiczek
geehrt. 40 Jahre gehören der Jagdgruppe Franz Appel, Anton Hinterholzer, Werner
Junkenitz, Josef Krinner, Siegfried Seidl, Horst Semmelrock und Lorenz Spiel
an. Ein halbes Jahrhundert schon halten dem Verein Nikolaus Gambos sen., Josef
Poxleitner und Josef Steiner die Treue. Sie wurden mit Urkunden und Abzeichen
geehrt.
Mit einem von den
Jagdhornbläsern geblasenen letzten Halali war eingangs der an sieben
verstorbenen Mitglieder gedacht worden. og
Wie war das Jagdjahr 2009/2010? Bei der Pflichthegeschau der Jagdgruppe Bad Aibling im Gasthaus Kriechbaumer (Ellmosen) gab es nur eine Antwort: erfolgreich. Der dreijährige Abschussplan wurde erfüllt, 4448 abschusspflichtiges Rehwild erlegt. Und: Beim Leitriebverbiss durch Rehe gab es eine Verbesserung.
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Werner Lechner (Mitte) ehrten Vorstand Schumacher und Präsident Dr. Vocke mit dem Wildhegeabzeichen. Foto Gilg
Bad Aibling - Als erfreulich bezeichnet es der Vorsitzende der Jagdgruppe, Bernd Schumacher, dass bei der Bewertung der Trophäen sechs goldene, 17 silberne und 39 bronzene Medaillen vergeben wurden. Gezeigt wurden auch Trophäen von alten Böcken. Zu den Erfolgen und der Hegeschau gratulierte Landtagsabgeordnete und Landesbäuerin Annemarie Biechl. "Zu einem guten Wald brauchen wir die Jäger", erklärte sie und bewertete den Wechsel in der Vorstandschaft der Jagdgruppe - von Hermann Kreil auf Bernd Schumacher - als gelungen. Kreil war 32 Jahre lang Vorsitzender. Für dieses Engagement dankte ihm Biechl und schätzte es sehr, dass ihm dafür bereits die goldene Ehrennadel verliehen wurde. Auch der stellvertretende Landrat Dieter Kannengießer würdigte Kreils Arbeit. Dritter Bürgermeister Otto Steffl sprach die 4100 Hektar große Fläche an, die die Stadt mit viel Wald und vielen Feldern habe; auch lobte er die Jugendarbeit in der Jagdgruppe und deren Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in der Stadt.
Anhand von Grafiken
erläuterte der Leiter des Amtes für Landwirtschaft und Forsten, Dr.
Georg Kasberger, eine Reihe von Baum-
"Im
Mangfall-
Für seine verdienstvolle Arbeit als Jäger wurde Werner Lechner von Dr. Vocke und Schumacher mit einer Ehrenurkunde und dem Wildhegeabzeichen geehrt. Umrahmt wurde die Hegeschau von den Jagdhornbläsern. og
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Die Jagdhornbläser luden zum Gottesdienst Fotos Gilg
Willkommen hießen auch die Wirtsleute vom Bartlwirt in Högling die Jäger und Jägerinnen, die mit einigen Gästen kamen, um sich zu stärken und sich über das abgelaufene Jagdjahr zu unterhalten. Als Erster Vorsitzender der Jagdgruppe sprach Bernd Schumacher über den Begriff "Jagd", zu dem das Aufsuchen, Nachstellen, Erlegen, Fangen jagdbarer Tiere gehört. Die Jagd bezeichnete er als eine jahrtausendalte Betätigung des Menschen. Schumacher sprach auch die Entwicklung der so genannten Weidgerechtigkeit, die als jagdliches Moralgesetz bezeichnet werden kann.
Er überreichte eine Ehrenurkunde an Hildegard Urian für außergewöhnliche Verdienste um das jagdliche Brauchtum in Bayern. Mit dem Ehrenzeichen in Silber wurde Herbert Brenner sen. für Verdienste um das Jagdwesen in Bayern ausgezeichnet. Zur Freude der Gäste zeigten die Jugend und die Aktiven des Trachtenvereins Edelweiß einige Plattler und Tänze. Lustige Lieder von der Jagd sangen die "Sundergauer Sänger". og
Ehrung vom Jagdpräsidenten
Hohe Auszeichnung für Hermann Kreil, Vorstand der Jagdgruppe
Bad Aibling: Er erhielt vom Präsidenten des Bayerischen Jagdverbandes, Prof.
Dr. Jürgen Vocke, für seine Verdienste das BJV-Ehrenzeichen in Gold. Zugleich wurde
er zum Ehrenvorstand der Jagdgruppe ernannt. Kreil führte fast 32 Jahre
erfolgreich die Jagdgruppe, die er in einem desolaten Zustand übernommen hatte.
Nun kandidierte er nicht mehr. Zum Amtsnachfolger wählte die Jahresversammlung
Bernd Schumacher.
Prof. Dr. Vocke würdigte bei der
Versammlung im Gasthaus Kriechbaumer in Mietraching das außergewöhnliche
Engagement von Kreil. Stehend applaudierten die Versammlungsteilnehmer, als
Vocke Kreil das BJV-Ehrenzeichen in Gold ansteckte.
Als freundlich, besonnen und kompetent
bezeichnete der Leiter des Sachgebietes für Jagd (Landratsamt Rosenheim),
Gerhard Prentl, die langjährige Zusammenarbeit mit Kreil bei verschiedenen
Projekten. Lob für seine kameradschaftliche und loyale Zusammenarbeit zollte
der Vorsitzende der Jägervereinigung Rosenheim, Werner Zwingmann, seinem
Jagdfreund Kreil. Mit einem geblasenen Signal und einem Geschenkkorb sagten die
Jagdhornbläser ihrem Förderer und Gönner Dank.
In seinem Tätigkeitsbericht hob Kreil
zunächst die gute Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Vorstandes,
Hegeringsleitern, Jägern, Waldbesitzern, Landwirten und Behörden hervor. Ihm
zufolge hat sich das Problem mit den freilaufenden Hunden gebessert - was er
auf die von der Stadt angebrachten Schilder zurückführte. Überdies habe sich
durch sorgfältige und saubere Verarbeitung die Wildbretvermarktung gut
eingeführt. Um sofortige Mitteilung bat er, wenn Schwarzwild auftreten sollte.
Kreil informierte die Jäger zudem
darüber, dass sie zehn Euro für erlegte Füchse und Comorane erhalten würden,
wenn sie diese beim Wertstoffhof ablieferten. Erl informierte überdies die
Jäger über die Bestellung eines Messgerätes, mit dem die Strahlenbelastung
(Becarel-Werte) bei Wildfleisch festgestellt werden können. Zur kostenlosen
Messung habe sich der örtliche Jäger und Fachtierarzt Dr. Armin Burkhard bereit
erklärt.
Einen nicht alltäglichen Kassenbericht
gab Schatzmeister Winfried Hamann ab. Damit der Verein «finanzamtsgerecht
wurde» - der Kassenstand war für das Prädikat «förderungswürdig» zu hoch -,
tätigte die Gruppe Ausgaben und kaufte neue Lichtreflektoren. Diese brachte man
entlang der Straßen an. «Die Strahler haben sich bewährt, es ereigneten sich
seit Beginn dieser Aktion weniger Wildunfälle», erklärte Kreil. Derzeit gehören
der Jagdgruppe 253 Mitglieder an, wobei sehr viele Jäger über 80 Jahre alt
sind.
Einen anschaulichen Vortrag hielt Prof.
Dr. Vocke, über das gesellschaftliche Umfeld der Jäger. Vocke ging dabei unter
anderem auf die Interessenvertreter der Jäger, das Revierjagdsystem, das
Waffengesetz, die Wildschadensregelung, den Waldumbau und die Einheit
Mensch/Wild/Waldklima ein. Abschließend legte Vocke den Naturschutzaspekt durch
die Jäger dar.
Für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit
wurden zudem geehrt: Hubert Seethaler (50 Jahre), Franz Bauer, Hermann Janko,
Josef Millauer, Franz Osterhuber senior, Hans Stahuber und Luwig Wölfl (alle 40
Jahre). Die silberne Ehrennadel des BJV erhielten die langjährigen
Vorstandmitglieder Emmeran Ostermeier und Martin Kaffl.
Reibungslos verliefen die Wahlen. Für
jede Position gab es nur einen Vorschlag. Ergebnis: neuer Vorstand Bernd
Schumacher, Zweiter Vorstand Christian Hilz, Schatzmeister Winfried Hamann,
Vertreter Wolfgang Straßer, Schriftführer Josef Englhart, Vertreter Bertin
Meierin, Revisoren: Franz Gasteiger und Willi Geiger. og
Jagd eine verantwortungsvolle Arbeit
Die
Pflichthegeschau, zu der die Jagdgruppe in das Gasthaus Krichbaumer in Ellmosen
eingeladen hatte, bezeichnete deren Vorsitzender Hermann Kreil als einen Tag
der Freude.
Kreil konnte mitteilen, dass die Jägerinnen und Jäger der Hegegemeinschaft den
Abschussplan, der von den Waldbauern erwartet wird, wieder erfüllt hätten - zu
nahezu 100 Prozent. Dafür dankte er den Jägern. Mit mehr als 500 ausgestellten
Trophäen wurde diese Aussage unterstrichen. In ihrem Grußwort bezeichnete es
die Landtagsabgeordnete und Landesbäuerin Annemarie Biechl als eine Freude,
dass das Jagdjahr 2008 frei von Unfällen verlaufen ist und der Abschussplan
erfüllt wurde. Die immer mehr und schwieriger werdende Arbeit der Jäger bezeichnete
sie als wertvoll, da Jagdrecht mit Naturrecht eng verbunden sei. Konträres
Verhalten zwischen den Jägern und Waldbesitzern darf es nach ihrer Meinung
nicht geben.
Von einer guten Zusammenarbeit mit Landrat
Josef Neiderhell, der zum ersten Mal an der Pflichthegeschau der Aiblinger
Jagdgruppe teilnahm, sprach Kreil. Neiderhell, der seinen Worten zufolge in
seiner Jugend auch selbst auf die Jagd gegangen war, dankte den Jägerinnen und
Jägern für ihre gute Arbeit und verabschiedete sich mit «macht's so weiter» von
der Bühne.
Als Vertreter der Stadt, die den meisten
Grundbesitz im Bereich der Aiblinger Jagdgruppe hat, versicherte Bürgermeister
Felix Schwaller, dass er die Probleme der Jäger kenne. Auch er dankte den
Jägern für ihre Arbeit und motivierte sie, dieser auch weiterhin nachzugehen.
Gute Zusammenarbeit mit Kreil bestätigte der
Leiter der Unteren Jagdbehörde, Gerhard Prentl, der Aiblinger Jagdgruppe. Für
notwendig hält es Prentl, dass die Jäger an den Waldbegehungen zur Erstellung
des Vegetationsgutachtens beteiligt würden.
Dass die Klimaveränderung auch in unseren
Wäldern nicht zu übersehende Spuren hinterlässt, davon berichtete der Leiter
des Amtes für Landwirtschaft und Forsten, Dr. Georg Kasberger. Statt der Fichte
sollten andere Bäume (Buche, Tannen) für einen Umbau der Wälder verwendet
werden, wozu die Waldbauern unterstützt werden müssten, erklärte er.
Dass der Abschuss beim Rehwild mit 94,0
Prozent erfüllt wurde, darüber berichtete Andreas Öckl. Dabei wurden in der
Hegegemeinschaft 444 Böcke, 363 Geißen und 398 Kitze erlegt. Dazu kommen noch
234 Stück Fallwild, Haar- und Federwild.
Von dem Druck, unter dem die Industrie und
Landwirtschaft stehe, sprach der stellvertretende Vorsitzende des BBV-Kreises
Rosenheim, Leonhard Kriechbaumer. Er ging auf das Vegetationsgutachten und die
Erfüllung des Abschussplanes ein und sprach von der Notwendigkeit, dort stärker
einzugreifen, wo es notwendig sei, damit im Wald eine Kulturverjüngung
stattfinden könne.
Mit Interesse verfolgten die Jäger den
Vortrag von Dr. Josef Bauer, der über die Ursachen des gravierenden Rückgangs
des Niederwildes und die Erstellung des Vegetationsgutachtens sprach und dabei
feststellte, dass die Jagd eine ernst zu nehmende und verantwortungsvolle
Arbeit sei und dabei Wald vor Wild gehe. og
Wie es seit vielen Jahren Tradition ist, so wurde auch
diesmal der verstorbenen Jäger und Jagdgenossen in Waschbrunn am Fischerkreuz
gedacht.
Bad Aibling - Hermann Kreil gab eingangs einen kurz gefassten Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Er sprach von einer guten Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Vorstandes und den Hegeringleitern. Positiv und zufriedenstellend sei der Abschussplan erfüllt worden. Kritik übte Kreil an Biogasanlagen, die nach seinem Dafürhalten auch ein Problem für die Jagd werden können. «Essen wäre wichtiger als Benzin», so Kreil.
Ein «Dauerbrenner» seien für das Wild immer wieder freilaufende Hunde, die schon bei einer Größe von 40 bis 50 Zentimeter in der freien Natur angeleint sein müssen. Kreil sprach die von der Stadt erlassene Satzung für Hundehalter an und bat, Probleme möglichst mit Hundehaltern in Güte zu beheben.
Ein nicht alltägliches Problem brachte bei den Jägern das angewachsene Guthaben, auf welches das Finanzamt reagierte. Um die Gemeinnützigkeit zu erhalten, müssten sinnvolle Aktionen ausgeführt werden, um dieses in Grenzen zu halten. Angegangen wurde bereits eine Aktion, mit der möglichst viele Wildunfälle vermieden werden können. «An besonderen Gefahrenstellen werden Wildwarn-Reflektoren angebracht», so Kreil. Dabei hob er das Engagement der Volks- und Raiffeisenbanken in Bad Aibling und Großkarolinenfeld hervor, welche die Aktion mit 10000 Euro unterstützen.
Die von Kreil vorgetragene Ergänzung der Satzung wurde einstimmig angenommen. Sie wurde wegen der Anerkennung der Gemeinnützigkeit notwendig.
Erlegte Füchse müssen laut Kreil dem Veterinäramt in Bad Aibling von Montag bis Freitag 12 Uhr abgegeben werden. Nach dieser Zeit können sie dort verpackt mit einem Zettel versehen hinter dem Haus am Kellerabgang abgelegt werden. Ein Hinweis ist im Briefkasten zu hinterlegen. Die Aktion ist notwendig, da bei toten Tieren eine Staupe festgestellt worden sei, die auch für Hunde und Katzen übertragbar sein kann. Sollte dieser Fall an einem Sonntag auftreten, ist dies unter Telefon 08031/3927010 im Landratsamt Rosenheim zu melden. Festgestellt wurde, dass Füchse, Dachse und Marder, die sich artfremd und merkwürdig verhalten, meistens am gleichen Tag tot aufgefunden werden und diese auch an Staupe erkrankt waren.
Sollte im eigenen Revier Schwarzwild auftreten, dann müssen auch die benachbarten Reviere verständigt werden, um Schäden möglichst zu vermeiden. Kreil, der auch seine Öffentlichkeitsarbeit ansprach, nannte den Ausbau der Akzeptanz bei der Bevölkerung als eine große Aufgabe.
Über Einnahmen und Ausgaben berichtete auf Cent und Euro Schatzmeister Winfried Hamann. Derzeit gehören der Jagdgruppe 395 Mitglieder an. 74 davon sind keine Jäger und scheiden nach drei Jahren aus.
Die beiden Vorsitzenden Hermann Kreil und Martin Kaffl ehrten sodann für 50-jährige Mitgliedschaft Willi Geiger. 40 Jahre gehören der Jagdgruppe Fritz Glück, Michael Gruber, Johann Pritzl, Georg Rottmayr, Josef Schindecker und Georg Viehhauser an. An Fritz Anderl, Josef Binder, Karl Fischbacher, Johann Kink, Ludwig Gerhard, Erwin Röglinger, Bernd Schumacher, Anette Wiesener und Fritz Zehtmair wurden Ehrenurkunden und Medaillen überbegeben.
Konrad Löhnert aus Bayreuth hielt abschließend einen Erfahrungsbericht über die von ihm entwickelten Wildwarn-Reflektoren und die erfolgreiche Reduzierung von Wildunfällen. og
Bad Aibling/Ellmosen - Bei der Pflichthegeschau und
Jahresversammlung der Jagdgruppe Bad Aibling wurden zahlreiche Trophäen der
Hegegemeinschaften zur Schau gestellt.
Der scheidende Landrat Dr. Max Gimple
sprach die Änderungen der zurückliegenden Jahre an. Sorge bereitete ihm eigenen
Angaben zufolge die Bildung von «unschönen Gruppen» in der Gesellschaft, die
selbst bei den Kommunalwahlen festzustellen gewesen seien. Lobend erwähnte Gimple,
dass Kreil es als Vorsitzender der Jagdgruppe immer verstand, Konflikte
friedlich zu lösen.
Der ebenfalls scheidende Zweite
Bürgermeister der Stadt Bad Aibling, Roland Fortner, lobte die Aktionen, die
von der Jagdgruppe in Schulen und auch für Senioren in den Altenheimen
durchgeführt worden waren. Ein besonderes Lob erfuhren auch die Jagdhornbläser.
Dass die Welt im Landkreis Rosenheim und
im Besondern bei der Jagdgruppe Bad Aibling «in Ordnung ist», stellte der
Präsident des BJV, Dr. Jürgen Vocke, fest. Er sprach von den Herausforderungen
im Parlament, der Reduzierung der Landwirtschaft und des Waldes als Lebensraum
für das Wild. Als ein großes Problem bezeichnete Vocke das Aufkommen von
Schwarzwild. In seiner engagierten Rede streifte Vocke den Klimaschutz, das
Reitzthema Biber und das Naturschutzrecht. Thema des Referats war des Weiteren,
das Bestehen der Jäger und Jagdgenossen als Partner in einer veränderten
Agrarstruktur und die existentielle Herausforderung für die Jagd. Abschließend
stellte Vocke fest, dass Wald und Jagd ein Stück der bayerischen Heimat sind.
Nach dem Bericht des Jagdberaters der
Unteren Jagdbehörde, Vitus Gasteiger, wurden von der Hegegemeinschaft im
Berichtzeitraum an Rehwild 463 Böcke, 534 Geißen und 465 Kitze erlegt. Vom
nichtabschussplanpflichtigen Wild wurden Gasteiger zufolge drei
Schwarzwildfrischlinge, 47 Hasen, 643 Füchse, 34 Steinmarder, 99 Dachse, 50
Ringeltauben, 369 Stockenten, 100 Lachmöwen und 726 Rabenvögel erlegt. «Es ist
notwendig, dass wir das Schwarzwild in den Griff bekommen», so Gasteiger. Er
bat die Jäger um Unterstützung, damit der durch Stürme geschädigte Wald wieder
aufkommen könne. Unter den zahlreichen Trophäen befand sich auch ein seltener
kapitaler «Perückenbock», den Franz Tuscher im Revier von Lorenz Spiel in der
Hegegemeinschaft XI, Höhenrain II, erlegt hatte.
Weitere Grußworte sprachen Stefan Pratsch
vom Staatsforst. Er berichtete von einem erfolgreichen Forstbetrieb. Sepp Spann
stellte als Vorsitzender der Waldbauernvereinigung fest, dass das angestrebte
Ziel gemeinsam erreicht worden sei. Gemeinsam den Wildbestand zu erhalten, sei
die Aufgabe der Jäger, so der Vorstand der Jagdvorsteher, Max Lochner. Erfreut
zeigte sich der Bauernobmann des Landkreises Rosenheim, Josef Bodmeier, dass
die Jäger so aktiv sind, um dem Wald eine Chance zu geben. og
Jagdkalender an die Schüler verteilt
Der Vorsitzende der Jagdgruppe Bad Aibling, Hermann Kreil, verteilte an 14 Grundschulen im Altlandkreis Bad Aibling 75 Jagdkalender mit Bildern vom Alpenbock bis zum Auerhahn. Schirmherr der bayernweiten Aktion ist Forstminister Josef Miller.
Nach den Worten des Ministers ist der Kalender ein wichtiger Beitrag, den Kindern die Tiere des Bergwaldes und der Gebirgslandschaften nahe zu bringen. Foto Gilg
OVB vom 07.11.2007
Schutzpatron um Beistand gebeten
Wie es Tradition ist, so feierten auch heuer die Mitglieder der Jagdgruppe Bad Aibling das Namensfest ihres Schutzpatrons Hubertus in der Wallfahrtskirche Weihenlinden und beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Gasthaus Bartl mit zahlreichen Mitgliedern, Gästen und Ehrengästen.
Glockengeläut und von den Jagdhornbläsern gespielte Signale luden zum Gottesdienst ein, den Pfarrer James Chakkiath zelebrierte. Während der kirchlichen Feier trug der Vorsitzende der Jagdgruppe, Hermann Kreil, die Legende des heiligen Hubertus vor.
Nach den Fürbitten sangen die Mitglieder von Lyra Lohholz «Auf! Auf! In Gottes Nam'» und boten während des Gottesdienstes weitere Lieder wie das «Gloria in exelsis Deo» - passend zum Gottesdienst auch die Klänge der Jagdhornbläser.
Kreil dankte beim anschließenden gemütlichen Beisammensein Bruckmühls Bürgermeister Franz Heinritzi für die gute Zusammenarbeit mit den Jägern, während dieser sich freute, dass die Veranstaltung erneut «im ältesten Ort seiner Gemeinde» stattfand. Zudem gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Jägerschaft auch weiterhin «auf Flora und Fauna aufpasst».
Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl, erstmals als Gast bei der Feier, zeigte sich begeistert. Sie sei in -ihrer Heimat «mit zahlreichen Jagdtrophäen an der Wänden aufgewachsen», erzählte sie, kenne das Hund- und Jagdrecht, verzichte aber selbst auf die Jägerei. Als Landesbäuerin appellierte sie an die Jäger, mit den Landwirten zu sprechen und eine gute Zusammenarbeit zu pflegen - Wünsche, die auch der Kreisobmann des BBV, Sepp Bodmeier, äußerte.
Die Sänger der Lyra Lohholz erfreuten die Besucher unter anderem mit Liedern wie «Wann d'Mannerleut singen», «Es waren 12 Jäger» und zum Schluss mit dem Lied «Rosemarie» unter Leitung von Susanne Sedlbauer. Viel Beifall bekamen auch die Kindergruppen des Trachtenvereins «Edelweiß» und die Jagdhornbläser unter Leitung von Herbert Brenner und Hildegard Urian. og

Gedenken an verstorbene Jagdgenossen
Weit hörbar waren die Signale der Jagdhornbläser, die zum Gedenken an die verstorbenen Jagdgenossinnen, Jagdgenossen und Jagdkameraden zum Fischerkreuz in Waschbrunn einluden.
Dr. Edmund Weber begrüßte
die Teilnehmer und dankte den Jägern Hermann Kreil und Herbert
Brenner für die Vorbereitungen. Dr. Weber sprach von der
Tradition, Tote zu ehren, und was dies für deren Angehörigen
bedeute. Kritisch sprach er die sogenannte multikulturelle Kultur an,
bei der auf richterlichen Beschluss Kreuze aus Schulen entfernt
werden müssten. Kreil sprach sodann die Bittgebete für die
Jäger. Gemeinsam wurde mit Gebeten der Toten gedacht, bevor
Siegfried Rass einige Gedanken zum christlichen Glauben und Tod
vortrug. Foto Gilg

Gelebter Naturschutz: «Testphase» für
Vogelhäuser
Der passionierte Jäger Bertin Meierin (links) aus Brettschleipfen hatte
in dem langen und schneereichen Winter 2005/2006 beobachtet, dass viele
Singvögel in den Wäldern die Strapazen nicht überlebten oder scharenweise an
die
Futterplätze des
Rehwilds kamen. So motivierte er den ehemaligen Schreiner Heini Marx (rechts)
aus Tuntenhausen, geeignete Vogelfütterhäuser zu bauen, die dann in Meierins
Revier nördlich von Tuntenhausen aufgestellt werden sollten. Dafür sollen im
kommenden Winter in einer Testphase fünf Häusl aufgestellt und mit
artentypischem Futter versehen werden. Marx hat die Futterstellen so
konstruiert, dass die Vögel sich auf einer Art Balustrade niederlassen können
und von innen mindestens eine Woche Futter durch Schlitz in den Wänden nach
außen gelangt. Sollten die Singvögel diesen Service annehmen, so ist der Bau
weiterer Exemplare geplant. «Das ist gelebter Naturschutz» betonte Meierin und
bedankte sich sehr herzlich bei dem Baumeister. foto breuer

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Jäger auf Pirsch nach Mitgliedern |
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Bad Aibling (og) - Der Jahresversammlung der Jagdgruppe Bad Aibling
ging heuer zum ersten Mal eine Waldbegehung im Maxlrainer Forst mit Dr.
Erich Prinz von Lobkowicz voraus.
Traditionell eröffneten die Jagdhornbläserinnen und -bläser die Versammlung musikalisch. Das letzte Halali ertönte zum Gedenken an drei Jäger, die im abgelaufenen Vereinsjahr verstarben. Dank sagte Vorsitzender Kreil Prinz Lobkowicz, der die Jäger bei der Waldbegehung begleitete und sie über den Zustand des Waldes, die durch Unwetter erlittenen Schäden und den Wildbestand informierte. Bei seinem Jahresrückblick sprach Kreil von der gewünschten und auch notwendigen Betreuung der Jägerinnen und Jäger, der Durchführung von fünf Vorstandssitzungen, dem Besuch der Bezirks- und Landestagung sowie die Teilnahme an Hegerschauen von anderen Jagdgruppen. Kreil appellierte an das Verhalten der Jäger, Fehlverhalten zu vermeiden. «Die Basis der Jäger muss ein positives Bild in der Öffentlichkeit abgeben», so Kreil. Die Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern und Hegerringleitern bezeichnete er als gut. Der Vorsitzende des Landesverband, Prof. Dr. Vocke, informierte darüber, dass das Problem mit der Abschaffung von Trophäenschauern momentan erledigt, jedoch nicht gänzlich vom Tisch sei. Das Schwarzwild, führte er weiter aus, stelle für das Gebiet der Aiblinger Jagdgruppe derzeit - insgesamt betrachtet - keine Gefahr dar. Kreil gab Ratschläge zur privaten Eigenvermarktung des Wildes. Dank erfuhren die Jagdhornbläser unter Leitung von Herbert Brenner und Hildegard Urian, die er als Aushängeschild der Jagdgruppe mit einem hohen Niveau bezeichnete. Einen ausführlichen Kassenbericht, der unterm Strich mit einer «schwarzen Zahl» endete, trug Kassier Winfried Hamann vor. Hamann appellierte zudem daran, junge Mitglieder zu werben. Von den derzeit 246 Mitgliedern seien allein 50 Prozent älter als 60 Jahre. Anerkennung fand die Kassenführung durch die Revisoren Franz Gasteiger und Emmeran Ostermeier. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Josef Riel, Max Stacheder und Heinz Zimmermann geehrt. Die Treuenadel für 25 Jahre erhielten Josef Englhart, Josef Forstner, Clement Neumeyer, Wolfgang Ott, Hans Pappenberger, Edwin Schön, Benno Stahuber, Macel Stigloher und Dieter Vetter angesteckt. Das Schrotschießen findet am 16. Juni, 14. Juli, 1. September und 5. Oktober in Maxlrain statt. Der Termin für den Wildbretkochkurs mit der VHS steht noch nicht fest |
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Jäger erfüllten Abschussplan
Bad Aibling (og) - Bei der Hege- und
Naturschutzschau der Jagdgruppe Bad Aibling wurden auch heuer zahlreiche
Trophäen zur Bewertung vorgelegt. Bei der Bewertung der Trophäen wurden
lediglich drei Gehörne mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
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«Die guten Böcke
werden immer seltener», so der Leiter der Bewertungskommission, Herbert
Brenner. Beachtung fand der Vortrag über sachgemäße Rehwildernährung von Dr.
Josef Bauer. Vier Jäger wurden zudem mit dem Wildhegezeichen geehrt. Der
Abschussplan wurde zu 87,6 Prozent erfüllt.
Die Hege- und Naturschau wurde von den
Jagdhornbläsern im voll besetzten Saal der Gaststätte Kriechbaumer in Ellmosen
eröffnet. Der Vorsitzende der Jagdgruppe Bad Aibling, Hermann Kreil, sprach die
Aufgabe der Jäger an, den Wildbestand und den Zustand des Waldes festzustellen.
Er wandte sich deutlich gegen die Abschaffung der Hegeschau.
Mit Bedauern stellte der Landtagsabgeordnete
Sepp Ranner fest, dass sich große Teile der Bevölkerung von der Natur
entfernten, Heimatbewusstsein und Brauchtumspflege notwendig seien. Er ging
zudem auf die Bedeutung des Waldes und seine Entwicklung ein. Ranner sprach das
neue Jagdschutzgesetz, die Erfüllung des Abschussplanes, den Freizeitdruck auf
die Natur und die Jägerprüfung in anderen Ländern an. Die Jagd bezeichnet
Ranner als Naturgut, lobte die Arbeit von Kreil und bat, die Wünsche der Bauern
und Jäger zu vereinen.
Dank sagte Bürgermeister Felix Schwaller als
Vertreter der Stadt den Jägern für die Hege und Pflege des Wildes. Die Stadt
ist Schwaller zufolge mit 850 Tagwerk der größte Grundbesitzer im
Gemeindegebiet.
«Wir haben wenig Probleme mit der Jagd und
am wenigsten mit der von Bad Aibling», so der Leiter der Unteren Jagdbehörde,
Gerhard Prentl. Er wisse, dass das Verbissgutachten im letzten Jahr nicht gut
war und bat, wieder in Führung zu gehen. Prentl ging auf die notwendige
Erfüllung des Abschussplans ein, sprach von beantragten Verlängerungen der
Abschusszeit, der Erhaltung des Jagdscheines und des Rotwildes. Als Jagdberater
ging Vitus Gassteiger auf das Vegetationsgutachten und das Verbissgutachten
ein, das besonders gut im Hegering Dettendorf gewesen sei. Dass mit einer
richtigen Fütterung einiges bewirkt werden könne, ist seine Meinung. Er teilte
mit, dass der Abschlussplan mit 504 erlegten Böcken, 488 Geißen und 369 Kitzen
zu 87,6 Prozent erfüllt worden sei.
Über den Wald und dessen Verjüngung
referierte der Leiter des Amtes für Landwirtschaft und Forsten, Dr. Georg
Kasberger. Den Verbisszustand bezeichnete er als nicht besorgniserregend.
Weiter ging er auf das Problem des strengen Winters 2005/06 ein und sprach die
Verbiss-Ergebnisse an.
Aus der Sicht der Waldbauern sprach
Hans-Bürger Schuster von der Notwendigkeit des Verbissgutachtens, der Hilfe der
Jäger beim Waldumbau und dem Aufkommen der Tanne, die für die Rehe ein
Leckerbissen sei.
Fragen zur sachgemäßen Rehwildernährung
beantwortete das Präsidiumsmitglied des BJV, Dr. Josef Bauer. Er streifte dabei
die Verschiebung der Landnutzung, die unterschiedlichen Interessen der Nutzer
und der Bevölkerung und ging dabei auch auf die Biotopverbesserung ein.
Dr. Bauer referierte ausführlich über die
Ernährungsphysiologie der Rehe, die Wiederkäuer der besonderen Art seien,
sprach dabei über den Nährstoffbedarf im Jahresverlauf und bat, Rehe im Januar
nicht zu bejagen.
Er erklärte überdies, was eine Notzeit für
Rehe sei, wann gefüttert werden könne und wie richtig gefüttert werden könne.
Abschließend ehrte Kreil die Jäger Anton
Millauer, Thomas Rieder, Martin Gasteiger und Josef Kranner mit den
Wildhegerabzeichen.
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Jagd ein Teil der Landeskultur |
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Bad Aibling (og) - Dem heiligen Hubertus und Gott Dank zu sagen für ein
gut verlaufenes Jagdjahr und beide um einen weiteren Schutz zu bitten,
ist bei der Jagdgruppe Bad Aibling Tradition.
Die kirchliche Feier zelebrierte Pfarrer James. Aus den Fürbitten, die der Vorsitzende des Jagdverbandes, Hermann Kreil, sprach, wurde deutlich, dass die Jäger zum Schutz der Natur auch verständnisvolle Mitmenschen brauchen. Kreil trug die Legende des Schutzpatrons Hubertus vor. Musikalisch wurde der Gottesdienst, bei dem auch der Verstorbenen der Jagdgruppe gedacht wurde, von den Männern der Lyra Lohholz und den Jagdhornbläsern umrahmt. Eine beachtliche Zahl an Ehrengästen fand sich dann beim anschließenden Zusammensein beim Bartlwirt ein. Eine besondere Ehre sei es für die Marktgemeinde Bruckmühl, dass die Jäger zum wiederholten Mal ihre Hubertusfeier hier abhalten, erklärte dabei Bruckmühls Bürgermeister Franz Heinritzi und lobte die gute Zusammenarbeit von Jägern und Fischern. Er erinnerte an die Gestaltung des alten Feuerwehrturmes in Högling. Er sei von den Jägern zu einem «Fledermaushotel» umgebaut worden. «Mein Wunsch ist, dass Sie Freude bei der Ausübung der Jagd haben», so Bad Aiblings Zweiter Bürgermeister Roland Fortner, der zudem ein gutes Verhältnis mit den Landwirten und Waldbesitzern erhoffte. Lob und Dank war aus dem Grußwort von Jagdpräsident Professor Dr. Jürgen Vocke für Kreil und seine Jäger zu hören. Er stellte fest, dass auch die Jagd zur Kultur eines Landes gehöre und kritisierte zugleich die Unsitten bei Treibjagden. Ein unterhaltsames Programm boten Kinder und einige erwachsene Männer des Trachtenvereins «Edelweißer» mit ihren Tänzen und Plattlern, die Jagdhornbläser, die Lohholzer Sänger und Harry Reiser mit seinen heiteren Geschichten, mit denen er auch gezielt die Jäger ansprach. |
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Jäger gedachten ihrer Verstorbenen |
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Traditionell gedachten die Mitglieder der Jagdgruppe Bad Aibling und
deren Freunde am Hubertustag ihrer verstorbenen Jagdgenossen und
Jagdkameraden am Fischerkreuz in Waschbrunn.
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Teufelsgeiger und Designer |
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Bad Aibling (og) - Spannende Erlebnisse hatten Kinder im Rahmen des
städtischen Ferienprogramms diesmal in Wald und Flur, bei Tanz und
Musik sowie beim Werkeln mit Holz.
Während des Revierganges mit Jäger Siegfried Briechle von der
Jagdgruppe Bad Aibling erfuhren zehn Ferienkinder einiges über die Jagd
und den Wald. Manche Kinder hatten das Glück, dass sie am Anfang des
Revierganges noch ein Reh quer durch die Wiese zum Wald ziehen sahen.
Den anderen konnte der Jäger Fährten der dort vorkommenden Tiere, die
Eingangsröhren eines Fuchsbaues, eine Spechtschmiede und vom
Borkenkäfer befallene Bäume zeigen. Briechle erzählte auch vom
Fuchsbandwurm, die im Winter notwendige Fütterung des Rehwildes und den
im Waschbrunner Revier einst vorgenommenen Torfabbau für den Hausbrand.
Zum Schluss an der Jagdhütte testete er die Kinder, ob sie an Zweigen
erkennen können, um welchen Baum es sich handelt.
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Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten |
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Für langjährige Tätigkeit im Ehrenamt hat Landrat Dr. Max Gimple
Herrmann Kreil aus Kolbermoor das Ehrenzeichen des bayerischen
Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber verliehen.
Kreil, der mit Bürgermeister Peter Kloo ins Landratsamt gekommen war, ist seit 1978 Erster Vorsitzender der Jagdgruppe Bad Aibling e.V..
In seiner langjährigen Tätigkeit setzte er eine Reihe von
Schwerpunkten. Die Mitgliederzahl wurde in dieser Zeit verdoppelt. Zu
seinen Aktivitäten gehört auch ein Ferienprogramm für Kinder ab dem
vierten Schuljahr zum Thema: «Der Wald mit seinen Pflanzen und Tieren
und deren Bedeutung für uns Menschen». Dieses Angebot der Jäger ist
heute bayernweit so beliebt, dass es von vielen Schulen als praktische
Ergänzung zum Biologieunterricht gewünscht wird. Der 75-Jährige hielt
alljährlich Vorträge in den Landwirtschaftsschulen Rosenheim und
Wasserburg zum Thema: «Die Bedeutung der Jagd in unserer Gesellschaft».
Durch sein Wirken und seine Einsatzbereitschaft, so der Landrat, sei
das Image der Jäger in der Öffentlichkeit verbessert und das Verhältnis
zwischen Jägern, Wald- und Grundbesitzern in ein verständnisvolles
Miteinander gelenkt worden. Das Foto zeigt ihn zusammen mit dem Landrat
(links) und Bürgermeister Kloo (rechts) bei der Übergabe der
Auszeichnung im Landratsamt. Foto: Reisner
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Neue Unterkunft für Fledermäuse |
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Högling (og) - Zum zweiten Mal wurde im Bereich der Jagdgruppe Bad
Aibling ein «Fledermaushotel» eingerichtet. Die erste
Fledermausunterkunft, ein ehemaliges Trafohäuschen, steht an der
Kreuzstraße in der Gemeinde Bad Feilnbach.
Jüngst
fanden sich nun Kinder und auch Eltern des Weihenlindener Kindergartens
«Sonnenschein» vor Ort ein, um das neue Fledermaushotel zu besichtigen.
Informationen über das projekt erhielten sie von der Diplom-Biologin
Patricia Weiter von der Wildland GmbH. Sie unterrichtete über die
geplante Maßnahme und erzählte Wissenswertes über den Nutzen der
Fledermaus, von denen es allein in Miteleuropa 25 Arten gäbe. |
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Hermann Kreil bleibt Vorstand |
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Bad Aibling (og) - Auf ein erfolgreiches Vereinsjahr blickt die
Jagdgruppe Bad Aibling zurück. Dies wurde in der Jahresversammlung beim
«Oberwirt» in Berbling deutlich.
Eingangs honorierte der Vorsitzende der Jagdgruppe Bad Aibling, Hermann Kreil, die Hegeringleiter und Vorstandmitglieder für ihre Mitarbeit. Gleichzeitig bedauerte er, dass von den 237 Mitgliedern nur 61 an der Versammlung teilnahmen. Zu Ehren von drei verstorbenen Jägern erklang das letzte Halali der Jagdhornbläser, die auch die Jahresversammlung musikalisch umrahmten. Kreil ging anschließend auf die abgehaltenen Vorstandsitzungen ein. Die Hegeringschau muss nach seinem Dafürhalten beibehalten werden. Man müsse aber diese Schau mit aktuellen Themen bereichern. Kreil informierte zudem darüber, dass die Entsorgung der über 500 geschossenen Füchse sich bewährt habe. 30 Prozent der Füchse seien davon mit dem Fuchsbandwurm befallen gewesen. Keine aktuelle Gefahr gebe es derzeit mit Schwarzwild. Sobald es auftrete, müsse es sofort gemeldet werden. Kreil sprach die Schwierigkeit mit dem Absatz von Wildbret an. Er riet, sich mit heimischen Gaststätten in Verbindung zu setzen, selbst mehr Wildbret zu verzehren, das Fleisch sorgfältig zu behandeln, es Vakuum zu verpacken und im Bekanntenkreis für den Verbrauch zu werben. Bei der Wahl der fünf Hegeringleiter gab es drei Veränderungen. Kurz ging Kreil bei seinem Bericht auf die Durchführung des Ferienprogramms, die Hundeprüfung, Bezirks- und Landestagungen und das Fledermausprogramm in Högling ein. Lob zollte er zudem den Jagdhornbläsern für ihre Einsätze bei den unterschiedlichen Veranstaltungen. Thema des Jahresberichts war auch der Umgang mit wildernden Hunden und Katzen und das richtige Verhalten gegenüber der nicht jagenden Gesellschaft. Beifall gab es für den Kassenbericht von Winfried Hamann. Durch den Zugang von 30 Mitgliedern konnte der Kassenbestand gesteigert werden. Ingesamt gehören 237 Mitglieder der Jagdgruppe an. Zügig führte Siegfried Urgibl die anschließenden Neuwahlen durch. Einstimmig wurden Hermann Kreil (Erster Vorstand), Martin Kaffl (Zweiter Vorstand), Winfried Hamann (Kassier), Emmeran Ostermeier (Zweiter Kassier), Josef Engelhart (Schriftführer) Bertin Meierin (stellvertretender Schriftführer) Franz Gasteiger und Williger Geiger (Revisoren) gewählt. Für 50-jährige Vereinszugehörigkeit zeichnete Kreil überdies Peter Pfatrisch und Johann Ranner aus. 40 Jahre gehören der Jagdgruppe Herbert Brenner, Josef Kannler, Adolf Scheuring und Josef Schwarz an. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden mit dem Treuezeichen Dismas Drexler, Martin Eder, Max Grill, Georg Heinzel, Heinz Höfer, Josef Krabichler, Werner Lechert, Wolfgang Meiering, Johann Murnauer, Albert Niedermaier, Marianne Priller und Horst Willecke geehrt. Anlässlich des Aktionsjahres «Hecke» referierte Diplom-Biologin Patricia Weiner zum Thema. Sie bat die Jagdgruppe, in das Programm Hecke einzusteigen. In ihrem Bericht machte sie deutlich, dass die Hecke zur regionalen Kultur gehöre und als Abgrenzung geeignet sei. Gleichzeitig sei die Hecke Schattenspender und biete Schutz vor Lärm und sei Zufluchtsort für zahlreiche Tiere. Die Referentin sprach auch von der Pflege der Hecke, die in Bayern gesetzlich geschützt sei. Abschließend gab sie Tipps, wie Fördermittel erreicht werden können. |
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Hegeschau erhalten |
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Bad Aibling (og) - Die Auswertung und Bewertung der im vergangenen
Jagdjahr erlegten Böcke stand im Mittelpunkt der Hege- und
Naturschutzschau der Jagdgruppe Bad Aibling im Gasthaus Kriechbaumer in
Ellmosen.
Mit der Forderung, dass die Hege- und Naturschutzschau erhalten werden muss, war der Vorsitzende der Jagdgruppe Bad Aibling, Hermann Kreil, nicht allein. Auch Jagdberater Vitus Gasteiger bat die Landtagsabgeordneten Sepp Ranner und Annemarie Biechl, sich für die Erhaltung der Hege- und Naturschutzschau einzusetzen. Dass über den Verbiss noch keine Erkenntnisse vorliegen, führte er auf den vielen Schnee in den Wäldern zurück. Dank sagte anschließend Kreil allen Jägern für die Erfüllung der Abschusszahlen. Er freute sich über das gute Verhältnis zwischen Jägern und Waldbauern. Viel Arbeit brachten ihm zufolge den Jägern der strenge und lange anhaltende Winter ein. «Unter diesen Bedingungen hat auch das Wild zu leiden», so Kreil. Landtagsabgeordneter Sepp Ranner bezeichnete die Hegeschau als ein Forum, wo über die Erhaltung der Jagd gesprochen werden könne. Er sprach zudem das Jagdgesetz an und stellte die Frage: «Was wäre geworden, wenn der Naturschutz über den Abschuss zu bestimmen hätte?» Des Weiteren befasste sich Ranner mit dem im Landtag behandelten Hygienepaket, der Regelung der Jagdprüfung, der Vogelgrippe und den Problemen mit Schwarzwild. Ranner, der als Vertreter der Bauern für die gute Partnerschaft mit den Jägern dankte, bezeichnete die Jagd als ein Stück bayerischer Kultur. «Es ist erfreulich, dass bei den Jägern Probleme öffentlich angesprochen werden», so Aiblings zweiter Bürgermeister Roland Fortner. Er ging kurz auf die Gefahr durch die Vogelgrippe ein und stellte fest, dass man sich auf die Sachkenntnis und die Fähigkeiten der Jäger verlassen könne. Grüße des verhinderten Landrates Dr. Max Gimple übermittelte der Leiter der Unteren Jagdbehörde Andreas Oeckl. Er ließ wissen, dass Krähen weiterhin gejagt werden dürfen und im Raum Wasserburg im vergangenen Jahr vier Stück Schwarzwild erlegt wurden. Mit 504 Böcken, 527 Geißen und Schmalrehen sowie 452 Kitzen wurde der Abschuss für das abgelaufene Jagdjahr erreicht. Erlegt wurden überdies 56 Hasen, 625 Füchse, 90 Dachse, 451 Stockenten, 46 Elstern und 120 Eichelhäher. Über den Waldbestand und die neue Strukturierung der Forstverwaltung, jetzt Amt für Landwirtschaft und Forsten, unterrichtete anschließend Direktor Peter Fuhrmann. Gleichzeitig stellte sich der Leiter des Forstbetriebes Schliersee, Stefan Pratsch vor, dessen Bereich 34000 Hektar groß ist. Als Vorsitzender der Waldbauern sieht Sepp Spann die angesprochene Verpachtung von staatlichen Wäldern als zukunftsfähig. Keine Probleme befürchtet er für den Wald durch den strengen Winter. Spann hält es für notwendig, dass die Partnerschaft zwischen Grundeigentümern und Jäger gestärkt wird. Über eine besondere Ehrung freute sich abschließend Ranner. Kreil würdigten seinen vielseitigen Einsatz für die Jagdsache. Er steckte ihm im Auftrag des Bayerischen Jagdverbandes das silberne Ehrenzeichen an. Für außerordentliche Spenden wurden Bernd Schuhmacher und Martin Kaffl die Wildland-Spendernadel von der Wildland-Gesellschaft überreicht. Mit großem Interesse verfolgten die Versammlungsteilnehmer den Vortrag von Dr. Christian Otterbein zum Thema «Wildbrethygiene». Der Referent ging dabei auf Gesetze, Wildbretkrankheiten, Fuchsbandwurm, Tollwut und Geflügelpest ein. Besonders angesprochen wurden dabei die Vermarktung von Wildfleisch, das Vorgehen beim Erlegen des Wildes, die Befreiung von der Untersuchungspflicht, Hygienevorschriften und Vermarktungsmöglichkeiten. Zum Thema Geflügelpest musste Dr. Otterbein bekennen, dass man über Kontakte von Tier und Mensch noch keine Erfahrungen habe. Von Fuchsbandwurm wisse man, dass jeder zweite Fuchs davon befallen sei, aber es bei Untersuchungen auf Tollwut nur negative Ergebnisse gebe.
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